Geschichte der Hypnose
Die ersten Versuche durch bestimmte spezifische Techniken körperliche Reaktionen auszulösen lassen sich weit zurück datieren. Bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. wurden bei Fakiren oder Yogis typische Meditationstechniken beobachtet, deren Ziel eine Veränderung des Bewusstseins war. Angeblich konnten diese Yogis den Kreislauf und den Herzschlag so beeinflussen, dass Effekte, die ähnlich dem Winterschlaf bei z.B. Bären entsprachen, ausgelöst wurden.

Das sich darauf ergebende und auch heute populäre Yoga ist mit der Hypnose in Induktion (also der Vorgehensweise, um diese Zustände auszulösen) und der Zielsetzung durchaus vergleichbar.

In der Antike war sowohl bei den Griechen als auch bei den Ägyptern die Technik des sogenannten Tempelschlafes (https://de.wikipedia.org/wiki/Enkoimesis) bekannt mit deren Hilfe man Heilung erzielen wollte

Sehen Sie hierzu auch Hypnose als „Schlafmittel“ http://top-hypnose.de/hypnose-bei-schlafstoerungen-luebeck.htm

In der Bibel, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament, wird wiederholt von Heilungen durch Handauflegen berichtet ( König David, Jesus). Petrus und Paulus sollen auch mit der Methode der Augenfixierung gearbeitet haben.


Bis ins Mittelalter hatten diese „Vorläufer der Hypnose“ einen eher spirituellen Charakter.
In einer Art Übergangszeit Bezeichnete Paracelsus im 16. Jahrhundert n. Chr. das Handauflegen und ähnliche Techniken als Magnetisierung, die die Heilung mit sich bringe. Mesmer sprach später von einer animalischen Magnetisierung. 1784 scheiterte sein Versuch einer wissenschaftlichen Anerkennung an der Akademie der Wissenschaften in Paris. Was die Anerkennung der Hypnose in der heutigen Medizin betrifft, finden Sie hier int. Ausführungen (Anerkennung der Hypnose in der heutigen Medizinttp://www.meg-tuebingen.de/1-hypnose-wissenschaft.htm)

Braid prägte im 19. Jahrhundert den Begriff der Hypnose (hypnos= griech. Gott des Schlafes), die zu dieser Zeit von englischen und schottischen Ärzten mit Erfolg zur Analgesie (Schmerzunempflindlichkeit von Körperteilen) in der Chirurgie eingesetzt wurden

Um die Jahrhundertwende wurde die durch den Einsatz schemischer Betäubungsmittel in Vergessenheit geratene Hypnose, insbesondere von Charcot (Frankreich) aber auch von seinen Schülern Janet und Freud wieder entdeckt.

Gleichzeitig beschäftigten sich Libeault und Bernheim mit der Hypnose als nomalpsychologisches Phänomen. So durchlief die  die Hypnose einen Wandel von einer religiös spirituellen zu einer eher wissenschaftlichen Charkterisierung. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verblasste jedoch ieder einmal das Interesse an der Hypnose, woran Freud duch seine baldige Missbilligung der Hypnose aus Grund ihrer mangelnden Zuverlässigkeit einen nicht unerheblichen Beitrag leistete.

Mit Beginn der dreißiger Jahre versuchte die Forschung, hier ist besonders Hull zu erwähnen, die Hypnose weitgehend mit experimentellen Methoden zu erfassen. Dies versuchte er mit Hilfe einer Standardisierung der hypnotischen Phänomene bzw. der Suggesibilität. 

Ab 1950 und später gewann die Hypnose in der Praktischen Nutzanwendung wie z.B. in der klinischen Psychologie immer mehr an Gewicht. Von großer Bedeutung war hier Milton H. Erickson, der die Hypnose insbesondere bei Verhaltensstörungen, Neurosen und psychosomatischen Beschwerden angewandt hat. Die Forschung zur Nutzanwendung der Hypnose ist heute noch Bestandteil der aktuellen Forschung und Wissenschaft. Hier wäre Prof. Dr. Revenstorf (Uni Freiburg) zu nennen.

Dr. med. Udo Saueressig, Hypnosetherapeut, 74931 Lobbach-W.                     

 

Beschreibung des Verfahrens der Hypnose im Bereich der Tiefenpsychologie

Hypnose war bereits bei den alten Ägyptern bekannt. Die Trancefähigkeit des Menschen, die angeboren ist, wird genutzt, um eine Interaktion zwischen dem Verstandeshirn und dem Gefühlshirn herbeizuführen. Es ist ein Hellwachzustand, in Trance weiß man jederzeit, was geschieht und ist jederzeit in voller Kontrolle. Man hat gleichzeitig zum Rationalen Verstand (Bewusstsein) Zugang und zu seinen Gefühlen (Unbewußtes), was sonst nur im Traum geschieht. Der Hypnotiseur ist nur ein Begleiter der Trance, eine Art Verkehrspolizist für die Bewegungen im Inneren (etwa: Limbisches System), für Symbolisierungen und Fantasien.

Seit Götz Renartz, Leiter und Gründer des Zentrums für Angewandte Hypnose, Mainz und der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. , besonders  auf den Grundlagen der modernen Hypnose von Milton Hayland Erickson (1901-1980), das Verfahren („Zauberwiesenstrategie“) 1986 vorgestellt hat, sind mittlerweile etwa zehn weitere Verfahren der Selbstorganisatorischen Hypnose entwickelt worden; in allen bin ich ausgebildet.

Im Unterschied zu anderen Psychotherapieverfahren, auch der Psychoanalyse, ist die moderne Selbstorganisatorische Hypnose durch die systematisierte Trancearbeit im Unbewussten (psychotherapeutische Selbstorganisatorische Hypnose) wesentlich schneller und effektiver, z. T. verblüffend, mit dem Verstand nicht nachvollziehbar, erfolgreich. Sie erfüllt urmenschliche Bedürfnisse. Die moderne medizinische selbst-organisatorische Hypnose ist m. E. das mit Abstand wertvollste und erfolgreichste tiefenpsychologische Psychotherapieverfahren.

Studie zu Zigaretten-Konsum:Rauchstopp ist auch für die Seele gut

VonIrene Berres

Mediziner lassen psychisch Kranken in der Therapie häufig ihre Zigaretten, um sie nicht zusätzlich zu belasten. Eine Studie rüttelt jetzt an diesem Prinzip: Wer aufhört zu rauchen, profitiert demnach auch mental. Das gilt für psychisch Kranke wie Gesunde.

Hier unter diesem Link erfahren Sie mehr....

Auch die Psyche profitiert vom Rauchstopp

Sie haben Stress?
Wir haben die Lösung!
Stress, dieses Wort klingt ziemlich abgegriffen. Wer ist denn heutzutage nicht im Stress? Schon kleine Kinder nehmen dieses Wort hemmungslos in den Mund.
Stress ist eine chemische Reaktion unseres Körpers. Wir schätzen eine Situation als gefährlich ein und sofort werden in unserem Körper Adrenalin und Nordrenalin in die Blutbahn ausgeschüttet. Unser Körper rüstet sich zu Kampf oder Flucht, also eine ganz normale Situation.
Wieder besser schlafen
 
Lt. Spiegel (44/2011) sind die Deutschen ruhelos. Fast jeder
Zweite klagt über Probleme mit dem Schlaf. Jeder Siebte hat schon
Schlaftabletten geschluckt und jeder Zehnte leidet an einer krankhaften
Schlafstörung, selbst Kinder sind davon betroffen und Sudien hierzu
bescheinigen 20% der deutschen Schulkinder haben Schlafprobleme.
Obwohl die Nachtruhe so lebenswichtig ist wie Essen und
Trinken, haben viele Menschen zu dieser wichtigsten Form von Entspannung ein zunehmend
verkrampftes Verhältnis.
Physiotherapie Schwerin
Werden Sie Lizenzpartner!
Hypnoseausbildung