Mit Zigaretten glauben Raucher ihre Nerven zu beruhigen - dabei kann Tabakqualm auf lange Sicht Nervenzellgewebe regelrecht zerstören, warnen jetzt Epidemiologen im Fachblatt „Archives of Internal Medicine". Erstmals haben sie das Rauchverhalten und den Geisteszustand von mehr als 21000 Frauen und Männern über einen langen Zeitraum (von durchschnittlich 23 Jahren) verfolgt.
Ihr Befund: Menschen, die im mittleren Alter jeden Tag mehr als zwei Schachteln wegqualmten, sind 20 Jahre später in viel häufigeren Fällen dement als Nichtraucher. Ihr Risiko, an Alzheimer zu erkranken, ist um 157 Prozent erhöht; jenes für vaskuläre Demenz sogar um 172 Prozent. Der Zigarettenqualm verengt einerseits die Gefäße und verschlechtert die Hirndurchblutung - es droht vaskuläre Demenz. Zum anderen fördert er Entzündungen im Nervenzellgewebe - was Alzheimer wahrscheinlicher macht. Studienteilnehmer, die weniger als eine halbe Schachtel am Tag qualmten oder das Rauchen ganz aufgegeben hatten, hatten kein erhöhtes Demenzrisiko.

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